In diesem Sparkling Science Projekt ist geplant, erstmals die Atmosphäre als mikrobiellen Lebensraum zu definieren. Definitionsgrößen sind biogeochemische Parameter des Wolkenwassers,
mikrobielle Abundanzen und Diversität. Dafür werden Luftproben verschiedenster Einzugsgebiete von Bodennähe bis in die Stratosphäre gesammelt.
Eis‐ und Schneeflächen sind Sedimentationsfallen von atmosphärischen Depositionen und untrennbar mit der Atmosphäre als Inokulum verbunden.
Das C‐Potenzial der vereisten Flächen wird mittels einem neu entwickelten Laserverfahren (L.I.F.E.), basierend auf der Anregbarkeit photosysnthetisch aktiver Pigmente eruiert. Grundsätzlich erfordert die Oligotrophie von Extremhabitaten für die Qualifizierung des
Metabolismus eine Reduktion und Quantifizierung von Kontaminationsquellen.
Dies gilt neben der Erforschung der Kryosphäre besonders für die Suche nach Leben außerhalb der Erde, welches nur auf dem Wissen von Lebensgrundlagen auf der Erde basiert, als Analog dazu angepasst an die Bedingungen z.B. des Mars.
Grundsätzlich erfordert die Oligotrophie von Extremhabitaten für die Qualifizierung des Metabolismus eine Reduktion und Quantifizierung von Kontaminationsquellen. Dies gilt neben der Erforschung der Kryosphäre besonders für die Suche nach Leben außerhalb der Erde, welches nur auf dem Wissen von Lebensgrundlagen auf der Erde basiert, als Analog dazu angepasst an die Bedingungen z.B. des Mars. Experimente mit künstlichen Latexzellen demonstrieren Kontaminationsvektoren und spielen bei Simulationen eine Rolle.
Die praktische, interdisziplinäre Annäherung erfolgt von zwei Seiten: Von der biologischen Seite wird ausgelotet, unter welchen Umweltbedingungen Leben „gerade noch“ möglich ist (Detektionslimits, Überlebensstrategien, etc.), von der Seite der Planetologie „ab welchen“ Umweltbedingungen Leben denkbar ist und wie man danach suchen würde.
Mit SchülerInnen verschiedener Schultypen und Altersklassen werden gemeinsam
Untersuchungen an den respektiven Forschungsstätten durchgeführt und ausgewertet.
Durch die hohe Diversität an Schultypen wird der Teamgeist innerhalb der einzelnen Klassen durch „Zuarbeiten“ und Integration in Module immens gefördert. Anhand von
internationalen Partnern wird die englische Sprachkompetenz trainiert und das Präsentieren von Daten erlernt.

