Am Freitagabend startete das gesamte Unterfangen. Im Suitlab am Sillufer bauten wir einige Schwerlastregale für die Feldausrüstung auf, montierten die letzten Steckdosen und weihten schlussendlich auch die soziale Ecke mit einem chinesischen Essen am dritten Tag gebührend ein.
Stefan Hauth vom On-Board Data Handling (OBDH) Team meinte zur Integrationsession „Wir haben jetzt begonnen, Aouda.X ein neues Zentralnervensystem zu entwickeln. Mit den nächsten Schritten werden wir nun auch über das Kontrollzentrum einige Steuervorgänge schalten können.“ Das zehnköpfige Team einigte sich über die Positionierung des Head-Up-Displays, entwarf ein neues System zur Verstauung des Equipments für Feldtests und diskutierte erste Inputs für die PolAres Operations-Gruppe. Die Entwickler um Klaus Bickert optimierten das OBDH System, so können etwa mit der neuen Definition des grundlegenden Kommunikationsprotokolls für die Sensoren zukünftig beliebig viele Messgeräte ausgelesen werden. Ein neugekaufter Stromgenerator wurde ebenfalls auf Praxistauglichkeit getestet und einem Leistungstest unterzogen.
Insgesamt beteiligten sich an diesem Polares Wochenende zehn Entwickler in Innsbruck – „Das Suitlab hat sich zum ersten Mal voll bewährt“, meint Daniel Föger, „wir haben nun endlich eine Mechanik- und Elektronikwerkstätte, in der sich wunderbar arbeiten lässt.“

