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Aktualisiertes PDF mit neuesten Daten! Lichtverschmutzung geht uns alle an!

1. Jän - 31. Dez. 2009

2009 ist das Internationale Jahr der Astronomie. Vor 400 Jahren begann Galileo Galilei erstmals mit seinem selbstgebautem Fernrohr, den Sternhimmel systematisch zu beobachten. Im Rahmen dieses Internationalen Jahres der Astronomie wird auch das Weltkulturerbe „Sternenhimmel“ den Menschen näher gebracht.

Lichtverschmutzung was ist das?

In großen Städten, aber auch in der Umgebung von Städten gibt es viel Beleuchtung. Von dieser Beleuchtung z.B. Straßenlaternen, Gebäudebeleuchtung etc. geht viel Streulicht mit (hohem) UV Anteil Richtung Himmel und überstrahlt den Abend und Nachthimmel. In den Städten ist der Sternenhimmel nur noch zu einem kleinen Anteil sichtbar.

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Europa aus dem Weltall 1992

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Europa aus dem Weltall 2002.


Man beachte bei den beiden Bildern, die deutliche Zunahme der  Beleuchtung in nur 10 Jahren!

Lichtverschmutzung betrifft nicht nur den Sternenhimmel, sondern zieht wesentlich weitere Kreise als angenommen: Zugvögel verlieren die Orientierung und landen in Städten zwischen, Wale und Delfine stranden, Insekten fliegen im Kreis um Lichtquelle und erliegen häufig dem Erschöpfungstod …

Aber auch der Mensch ist durch die Zunahme der Lichtverschmutzung beeinträchtigt. Melatonin, ein Hormon, dass den Wach-Schlafrhythmus steuert, wird während des Schlafes erzeugt. Von entscheidender Bedeutung ist hier aber, dass der schlafenden Mensch tatsächlich in einem dunklen Raum liegt: Bereits geringe Mengen von Licht führen zu einer Reduktion des Melatonins. Dies kann zu Kopfschmerzen, Einschlafstörungen, Gereiztheit, Durchschlafstörungen führen und anderen Beschwerden führen. 

Als besonders gravierend gelten jüngste wissenschaftliche Entdeckung von Mediziners, die in sehr groß angelegten Studien zeigen konnte, dass verminderte Melatoninproduktion im Extremfall sogar zu einem signifikanten Anstieg der Inzidenz von sogenannten hormoninduzierten Tumoren bei Mann und Frau führen kann.

Gibt es Alternativen?

Ja! Natriumdampflampen anstatt Quecksilberdampflampen verwenden. Lampen und deren Gehäuse so anbringen, dass das Licht nach unten statt nach oben strahlt. Optimal wären „full cut off“ Leuchten, die das Licht ausschließlich vertikal nach unten ausstrahlen ohne dabei die Umgebung zu blenden. Auch Nachtschaltungen helfen Lichtverschmutzung zu vermeiden aber auch Kosten zu reduzieren. Einige Länder in Europa gehen bereits vorbildhaft mit Lichtverschmutzung um. Slowenien, Tschechien, Italien und Großbritannien haben bereits Gesetze zur Vermeidung von Lichtverschmutzung erlassen. In Österreich setzen einige Gemeinden dieses Wissen ein - unter anderem die Stadt Linz.

Licht bei Nacht soll, kann und muss sinnvoller eingesetzt werden:
Energiesparend, Gesundheitserhaltend, Umweltschonend

Weiterführenden Informationen

Veranstaltungen

6.9.-9.9. 2010: Pushchino/Russland: EANA 2010 Astrobiology Conference

Vom 6.9.-9.9. 2010 präsentiert das ÖWF am EANA 2010 sein Aouda X Projekt

Weiterführende Informationen unter:

http://www.ioffe.ru/EANA/index.html

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09. - 10. September 2010: Graz in Space

Das Grazer Institut für Weltraumforschung gemeinsam mit der Karl-Franzens-Universität Graz die Sommeruniversität Graz in Space 2010.

Das Programm dreht sich rund um die Themen "Sonne und Hurrikans im Sonnenwind", "Neueste Erkenntnisse der Marsforschung", "Blitz und Donner auf Saturn".

Das Programm richtet sich an MaturantInnen, Studierende, LehrerInnen und InteressentInnen der Weltraumwissenschaften.

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6.-10.9.2010: Obergurgl/Tirol: Polartagung - Präsentation der Kontaminationsexperimente von PolAres

Die Internationale Polartagung ist ein Forum zur Präsentation von Forschungsarbeiten aus allen Disziplinen der Polar- und Gletscherforschung (Biologie, Geowissenschaften, Physik, Ozeanographie, Meteorologie, Geschichte der Polarforschung und andere Fachgebiete).

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21.9.2010: RADECS in Längenfeld/Tirol: Passepartout Start im Rahmen der Konferenzeröffnung.

Der Einladung der Radecs-Organisatoren folgend, darf das ÖWF am diesjährigen RADECS-Kongress teilnehmen, und unter anderem mit dem Passepatoutstart für ein weiteres Highlight für die Gäste sorgen.

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7.10.2010: Eye in the Sky Vortrag zur Erdbeobachtung im Alten Kino Katsdorf/OÖ9.10.2010: Ars Electronica Center Linz - "Faszination Sonnensystem"

Multimediashow mit Gernot Grömer im Deep Space.

16.04-31.10.2010: Nordberg - Der Weg in den Weltraum

In der Ausstellung rückt die Stadtgemeinde Fehring das Leben und Wirken ihres prominenten Bürgers, dessen Geburtstag sich 2010 zum 80. Mai jährt, in den Vordergrund.
 

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18.11.2010: 20-Jahr Jubiläum DORIS Oberösterreich

Festvortrag von Alexander Soucek und Gernot Grömer

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