Anwesend waren Aaron Salzer, Johannes Heissenberger, Norbert Frischauf, Michael Taraba, Reinhard Essletzbichler, Richard Wanker und Willibald Stumptner.
Der frühere Arbeitsgeber von Norbert war so freundlich uns einen Besprechungsraum zur Verfügung zu stellen. So ergab sich der Treffpunkt in Wien am Kärnterring bei Booz Allen Hamilton. Wir wurden mit ausreichen Getränken, Cafe und sogar Gugelhupf versorgt und auch die technische Ausstattung mit Internetzugang und Beamer ließ nichts zu wünschen übrig.
Zu Beginn klärten wir einige organisatorische Dinge wie den die Nutzung von Wiki und Forum, Dokumentenverwaltung und Umgang mit neuen Volunteers bzw. Beratern ab. Das Polares Groupware (http://lunarsat.uibk.ac.at/egroupware/) muss zur aktuellen Kommunikations- und Arbeitsplatform werden um Informationen allen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen und auch keine Daten zu verlieren. Dannach starteten wir in technische Fragestellungen – die „Innereien“ des Phileas. Wie in der Raumfahrt üblich wurden in einem „Trade off“ gegenläufig voneinander abhängige Aspekte immer Paarweise gesammelt (z.B Solarzellen vs. Brennstoffzelle) ohne die Diskussion zu vertiefen. Nachdem wir eine satte Anzahl von Punkten innerhalb kürzester Zeit aufgestellt hatten, startete die Diskussion über die Details von selbst. Obwohl das Requirement mit 80/80/80 einfach und gut definiert ist, war bald klar, dass wir hier erst abklären mussten, was darunter jeder einzelne versteht. Zum Beispiel ist bei -80° Celsius nicht an einen Betrieb von Phileas zu denken, er muss das aber überleben! Speziell zur Kälteresistenz wurde eingehend über die Testmöglichkeiten beraten. Dies mündete in dem Vorschlag in einem Lager einer Supermarktkette (welche bei ca -30°C betrieben werden) Tests durchzuführen. Einzelteile können auch in Kühlschränken an Biologieinstituten (-100°C!) bis an die Belastungsgrenze getrieben werden. Auch über die Größe, Masse und Geschwindigkeit welche Phileas erreichen soll wurde heftig diskutiert. Soll der Rover sich eher an Modellautos orientieren um auch Komponenten einfach und günstig besorgen zu können, oder wird Phileas ein über 100 Kilogramm schweres Ungetüm? Sind 4 km/h ausreichend um einen Astronauten im Suit zu folgen oder sollten wir uns doch eher für 6 km/h entscheiden? Wir waren für 6 km/h um nicht bei den Anforderungen tief zu stapeln.
Michael Taraba lieferte uns interessante Inputs von Passepartout. Zuerst gab er den Balloon Startverlauf am 4.10.07 zum Besten und zeigte auf, was alles schief gehen kann. Die Avionics von Phileas wird großteils von Passepartout übernommen. So konnten wir uns aus erster Hand über den Entwicklungsstand informieren. Außerdem hat Michael uns auch seine Erfahrungen zur Arbeitsweise und Organisation seines Teams mitgeteilt.
Wir schweiften auch gerne etwas aus und sprachen über andere Themen wie z.B. Supraleitung, Plutonium Batterien (Radioisotopengenerator), Mondlandungen und darüber hinaus bis die Unterhaltung einen philosophischen Touch bekam.
Am späten Abend waren wir müde aber froh über den hingelegten Start. Einige mussten noch weiter nach Hause fahren und der Sturm Emma kündigte sich schon an als wir uns verabschiedeten, doch alle sind gut daheim angekommen mit einige neuen Aufgaben im Gepäck...
Phileas Kick off Workshop, Wien, Booz Allen Hamilton
29. Februar 2008
Am Freitag den 29.02.08 war es soweit: Das Phileas Management Board traf sich in Wien zum ersten Mal um nun endlich auch den Rover Phileas die ersten Ecken und Kanten zu verpassen.

Schnappschüsse vom Rover Workshop
Linktipps
Veranstaltungen
14. April 2010: VHS Vortrag Innsbruck
VHS Innsbruck
Mars - der Rote Planet
Vortrag von Gernot Grömer
Beginn: 20:00 Uhr
VHS & Junge Uni Innsbruck
09:00 - 12:00 Uhr
Universität Innsbruck, Technik
