Der Mars ist der nächste wesentliche Schritt in unseren Raumfahrtprogrammen: Um die erforderlichen Technologieentwicklungen für eine Mission zu stimulieren, betreibt die Mars Society seit 2000 unter anderem in der Wüste von Utah eine sog. Analog-Station, in der Kurzzeitmissionen von 2 Wochen Dauer simuliert werden.
2006 wird die Expedition „Austromars“ eine solche Missions-Simulation durchführen: Erstmals sind sowohl die Crew, das Support-Personal und die Experimente, als auch ein Großteil der Hardware österreichisch. Das Projekt ist einerseits als Forschungstätigkeit im Bereich der Mars- Analogwissenschaften, d.h. in der Strategie- und Technologie-Entwicklung im Rahmen einer bemannten Marsexpedition zu verstehen, andererseits als eine Leistungsdemonstration der nationalen Weltraumkapazitäten.
Austromars stimuliert neben den wissenschaftlichen Impulsen auch – in Verbindung mit einer massiven Medien- und Bildungsarbeit – die öffentliche Wahrnehmung von Weltraumaktivitäten und präsentiert eine junge österreichische Forschungslandschaft als Leistungsträger im europäischen Raumfahrtsektor.





