Das Bild der blauen Erdkugel, die über dem Mondhorizont hochsteigt, während die Mannschaft von Apollo 8 den Erdtrabanten umfliegt und dabei auf den Auslöser der Hasselblad-Kamera drückt, ist berühmt geworden. „Einflussreichstes Foto“ des zwanzigsten Jahrhunderts wird es genannt. Mit der Raumfahrt haben wir gelernt, die Erde mit neuen Augen zu sehen.
Heute ist Erdbeobachtung aus dem All zum Alltag geworden. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig und wichtig: Meteorologie, Klimaforschung, Landnutzung, Ozeantemperaturen, Vegetationskarten, Katastrophenhilfe, Urbanisierung – kaum ein Thema des modernen Lebens bleibt vom Datenstrom der „Satelliten-Augen“ ausgespart.
Spionagesatelliten für die Schule
Wie Erdbeobachtung im Klassenzimmer genutzt werden kann, erklärt das ÖWF derzeit Lehrern und Schülern in ganz Oberösterreich. Das ebenso aufwendige wie sinnvolle Projekt „Eye in the Sky“, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Oberösterreichischen Umweltakademie, bringt damit eines der wichtigsten Anwendungsgebiete der Weltraumfahrt auf die Schultische der Generation von morgen.
Das dieses Wissen auch von der jungen Generation genutzt werden kann – im Geografieunterricht genauso wie in den Bereichen Physik, Biologie, Soziologie oder auch Kunst – ist nicht immer so offensichtlich. Dabei haben Satelliten-Betreiber wie die ESA in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, Daten und Anwendungen auch für den Schulunterricht aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen.
Das mehrere Monate dauernde Projekt „Eye in the Sky“ des ÖWF bringt die Erdbeobachtung in die Schule. Zum Auftakt der Reihe, die gemeinsam mit der Oberösterreichischen Akademie für Umwelt und Natur und der ESA durchgeführt wird, fand Mitte Jänner ein Wochenend-Seminar für rund dreißig Lehrerinnen und Lehrer im Linzer „Wissensturm“ statt. Die ÖWF-Mitglieder Gernot Grömer und Alexander Soucek entführten die Teilnehmer zunächst auf eine fast zweistündige Reise rund um den blauen Planeten. Es folgte ein lokal-bezogener Teil zum Thema DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System), präsentiert von Mag. Thomas Eberth vom Land der OÖ Landesregierung.
Das mehrere Monate dauernde Projekt „Eye in the Sky“ des ÖWF bringt die Erdbeobachtung in die Schule. Zum Auftakt der Reihe, die gemeinsam mit der Oberösterreichischen Akademie für Umwelt und Natur und der ESA durchgeführt wird, fand Mitte Jänner ein Wochenend-Seminar für rund dreißig Lehrerinnen und Lehrer im Linzer „Wissensturm“ statt. Die ÖWF-Mitglieder Gernot Grömer und Alexander Soucek entführten die Teilnehmer zunächst auf eine fast zweistündige Reise rund um den blauen Planeten. Es folgte ein lokal-bezogener Teil zum Thema DORIS (Digitales Oberösterreichisches Raum-Informations-System), präsentiert von Mag. Thomas Eberth vom Land der OÖ Landesregierung.
Der Nachmittag war dann der Praxis gewidmet: Wie finde ich Material zur Erdbeobachtung im Internet? Was kann ich mit meiner Schulklasse konkret machen? Wie interpretiert man ein Satellitenbild? Viele Fragen der teilnehmenden Professoren zeigten das große Interesse und den Informationsbedarf: Was ist der geostationäre Orbit? Was kann ein Wettersatellit und was nicht? Muss man Angst vor Spionage-Satelliten haben? Was macht ein Dämmerungseinbrecher mit hoch aufgelösten Aufnahmen der Nachbarschaft? Aber auch: Welchen Beitrag leisten Satelliten für nachhaltige Wasser- und Landwirtschaft? Welche Vorteile hat die Erdbeobachtung von Flugzeugen aus? Welche Erkenntnisse über den Klimawandel werden gewonnen?
Das Seminar in Linz war der Auftakt zu einer Serie von 20 Multimedia-Vorträgen an Schulen in ganz Oberösterreich, gekoppelt mit einem landesweiten Schülerwettbewerb. „Eye in the Sky“ wird schließlich beim Umwelttag im Juni mit einer Schlussveranstaltung zu Ende gehen.
Das Seminar in Linz war der Auftakt zu einer Serie von 20 Multimedia-Vorträgen an Schulen in ganz Oberösterreich, gekoppelt mit einem landesweiten Schülerwettbewerb. „Eye in the Sky“ wird schließlich beim Umwelttag im Juni mit einer Schlussveranstaltung zu Ende gehen.
Mehr Information zu Eye in the Sky
Veranstaltungen
14. April 2010: VHS Vortrag Innsbruck
VHS Innsbruck
Mars - der Rote Planet
Vortrag von Gernot Grömer
Beginn: 20:00 Uhr
VHS & Junge Uni Innsbruck
09:00 - 12:00 Uhr
Universität Innsbruck, Technik



