
Die größte Herausforderung besteht zweifelsohne darin, dass der Rover unter marsähnlichen Bedingungen eine Geschwindigkeit von 4 km/h erreichen soll. Erweist sich diese Anforderung schon bei Marstemperaturen von -133°C bis +27°C als extrem schwierig, so ist sie auch für Phileas im simulierten Einsatzbereich von -80°C bis +80°C eine echte Herausforderung, da typische kommerzielle Dämpfungssysteme bei diesen Extrem-temperaturen versagen.
Doch getreu dem Motto „Ad Astra per Aspera“, versuchen die drei HTL-Schüler mit den Phileas Teammitgliedern Norbert Frischauf, Johannes Heissenberger, Bernhard Jantscher und Mario Lassnig eine Lösung zu finden.
Wie bei einem richtigen Raumfahrtprojekt werden in der Fahrwerksstudie verschiedensten Optionen angedacht, analysiert und schließlich im Echtzeittest einer Belastungsprobe unterzogen. Das Ziel ist so einfach wie aufwändig: Mit Knickgelenken, Radnabenmotoren und komplizierten Ausgleichssystemen soll versucht werden, den 'schnellsten Mars Rover in der Geschichte der Menschheit zu konstruieren.



